Die Höhlenforscher

Bauernhofurlaub mit 18Tom60, Wolfingerundwauwau und unseren Familien. Als Ersatz für unsere ursprünglich geplante Hausboot Tour in Frankreich, die einem aktuell um sich greifenden Virus zum Opfer gefallen war, haben wir uns auf einem bereits vorab schon öfters besuchten Hof in der fränkischen Schweiz eingenistet. Trotz anfänglicher Widersprüche einiger weniger (die jedoch bald überzeugt waren), machten wir uns heute auf den Weg, die nahe gelegene Fleischhöhle zu suchen. 18Tom60 machte den Guide, die zahlreich vorhandenen Wegweiser machten diese Funktion jedoch eigentlich überflüssig. Vom Parkplatz aus waren wir innerhalb weniger Minuten an dem Felsen, in welchen die Höhle hineinragt, angekommen. Die Höhle selbst war dann auch schnell gefunden. Natürlich ließ Tom es sich nicht nehmen, als Erster ins Ungewisse hinab zu steigen. Etwa 2 m unterhalb des Einstieges gab es einen schmalen Spalt, der weiter ins Erdinnere führte. Nachdem wir diesen aus sicherer Position ausgeleuchtet hatten, entschieden wir, dass wir (Herren) wohl etwas zu breitschultrig (oder ängstlich) für ein weiteres Absteigen wären. Da beschloss Wolfingersfrauohnewauwau, dass sie es versuchen möchte den Spalt zu bezwingen und die unbekannten Tiefen weiter zu erkunden. Gesagt, getan. Als dann auch noch die Kinder beschlossen, dass sie mit hinab steigen möchten, war meine Ehre ausreichend angekratzt, so dass ich sämtliche Klaustrophobie beiseite schob und mich bäuchlings durch den Spalt nach unten schob. Natürlich blieben wir alle kurz nach dem Spalt im oberen, gut einsehbaren Teil der Höhle und bewunderten die schönen glitzernden Gesteinsformationen unter Tage. Als uns das Tageslicht wieder ins Gesicht schien wagte sich auch Wolfinger noch kurz hinab. Dann zogen wir weiter.

Auf dem Felsen, unter dem sich die Höhle befand, wollte noch ein Geocache (Fleischhöhle) gesucht und gefunden werden. Diesen Part übernahm 18Tom60 und er war schnell erfolgreich. Ganz in der Nähe entdeckten wir eine zweite tolle Höhle, deren Zugang ein etwa 4 m tiefes und 1,5 m breites Loch im Boden war. Dort hinabgestiegen kam man in eine kleine Höhle, die die Kinder auch durch ein schmales, seitliches Loch verlassen konnten. Ich selbst musste wegen größerem Gesamtvolumen wieder den Weg senkrecht nach oben nehmen. Noch eine dritte kleine Höhle später machten wir uns auf den Rückweg Richtung Auto, das Abendessen rief laut und deutlich. Sehr coole Ecke mit ganz toller Höhlen-Action für jung und alt.

TftC und fürs Herführen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.